.Historisches.Museum.Oslo.

~ Historisches Museum Oslo ~
~
2013~
Teil 1 / Part 1

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~Bronzezeit/Vorrömische Eisenzeit~
Broze Age / Pre-Roman Iron Age

SAM_0315bronzezeitliche Tierfiguren

Bronze Age animal figurines

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SAM_0316pflanzengefärbte Wolle

plant-dyed wool

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SAM_0319goldener Fingering, Glasperlen
römische Eisenzeit ca. 250-300 n. Chr.
Buskerud, NO

gold fingerring, glass beads
Roman Iron Age (250-300 A.D.)
Buskerud, NO

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SAM_0320Glasperlen, Bernsteinperlen
römische Eisenzeit, ca. 400-450 n. Chr.
Lunde, Nome, Telemark, NO

Glass beads, amber beads
Roman Iron Age, 400-450 A.D.
Lunde, Nome, Telemark, NO

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SAM_0322Bernsteinperlen mit einzelnen Glasperlen
römische Eisenzeit, ca. 400 n. Chr.
Tune store, Sarpsborg, Østfold, NO

amber beads, glass beads
Roman Iron Age, 400 A.D.
Tune store, Sarpsborg, Østfold, NO

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SAM_0325Glasperlen
vorrömische Eisenzeit, NO

glass beads, Pre-Roman Iron Age, Norway

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~Wikingerzeit~
Viking Age

Schatzfunde
Hoards

SAM_0326Silberschatz
11. Jahrhundert n. Chr.
Tråen, Rollag, Buskerud, NO

Silver hoard
11th century A.D.
Tråen, Rollag, Buskerud, NO

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SAM_0329Schatzfund
Hon, Øvre Eiker, Buskerud, NO
spätes 9. Jahrhundert

Hoard find
Hon, Øvre Eiker, Buskerud, NO
late 9th century

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SAM_0330Silberschatz
Ringnes, Stange, Hedmark, NO
11. Jahrhundert

Silver hoard
Ringnes, Stange, Hedmark, NO
11th century

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SAM_0332Fibeln, wikingerzeitlich, Urnes Stil, Norwegen

Fibulae/Booches, Viking Age, Urnes style, Norway

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Schwerter
Swords

SAM_0333wikingerzeitliche Schwerter, Norwegen

Viking Age swords, Norway

SAM_0334p

“Haushaltsgegenstände”
Household Items

SAM_0335Waage und Gewichte, wikingerzeitlich, Norwegen

Scales, Viking Age, Norway

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SAM_0337wikingezeitliche Schlüssel, Norwegen
Für genaue Zuordnung bitte hier klicken.

Vikig Age keys, Norway
For details click above.

SAM_0339

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SAM_0338Bratpfanne :)

Frying pan

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SAM_0340“Bügelbrett” mit Glättgläsern

“Ironing board” and glass weights

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SAM_0348

Holzfragmente, Wikingerschiff

wodden fragments, Viking Age ship

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Wikingerzeitliche Glasperlen
Viking Age Glass Beads

sam_0345p

SAM_0342p

SAM_0344p

SAM_0344_1p

SAM_0346p

SAM_0347p

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Funde aus dem Grab eines Mannes und einer Frau,
Grimmimgdalskampen, Vågå, Oppland, NO, 9. Jahrhundert

Man & Woman’s grave, Grimmimgdalskampen,
Vågå, Oppland, NO, 9th century

SAM_0350Ovalbrosche / Tortoise brooch

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SAM_0351Ovalfibeln mit Fibelkette
wikingerzeitlich, Norwegen
(Ob dies im Fundzusammenhang so gefunden wurde, vermag ich leider nicht zu sagen.)

Tortoise brooches with string of glass beads, Viking Age, Norway
(There was no indication whether the brooches and beads were part of the same burial.)

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.Links.Oktober/November.

~ Meine Wikingerlinks aus dem Oktober und November ~

Videnskab.dk
10.10.13
Norway:
“Routine excavation near norwegian motorway reveals location of viking trading town Steinkjer.”
“Unikke sølvfund afslører forsvunden vikingeby”
(in Danish only)

 

Past Horizons
13.10.13
Denmark:
A Viking Whitewash
– Archeologists find first lime kiln from the the late Danish Iron Age at Tissø, Zealand
(in English only)

 

Past Horizons
01.11.13
Norway:
Persian Silk in Viking Burials
(in English only)

 

Past Horizons
05.11.13
Norway:
Unravelling the Social Hierarchy within Viking Society
– A Study of Viking Burials on Flakstad
(in English only)

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.Glasperlen.Seitenvorstellung: Kjersti Martinsdottir.

Heute gibt es einen etwas ungewöhnlicheren Post. Ich habe mich entschlossen, heute eine Internetseite nicht nur auf der Blogroll zu verlinken, sondern diese hier etwas näher vorzustellen.
Es handelt sich um Christins Internetseite, die unter dem Namen Kjersti Martinsdottir nicht nur interessante Infos zu ihren wikingerzeitlichen Darstellungen anbietet, sondern auch verschiedene alte Handwerke näher beleuchtet.
Konkret beschäftigt sich mit Christin mit vier verschiedenen Handwerken, Glasperlenmachen, Sticken, Spinnen und Brettchenweben. Insbesondere das erste und letzte Thema werden sehr ausführlich beschrieben und dargestellt.
Wer hier ab und zu mitliest, wird vielleicht erraten, welches Thema der Seite mich in erster Linie interessiert. Die Glasperlen.
Christin stellt nicht nur selbst wunderschöne Glasperlen her (nach historischen Vorlagen sowie auch ‘neumodische’ Perlen), sondern beschreibt auf ihren Seiten auch wie Glasperlen gemacht werden. Dabei werden sowohl die heute am Brenner durchgeführten Techniken vorgestellt, als auch die historische Herstellung beleuchtet.
Desweiteren findet ihr sozusagen eine kleine Geschichte der Glasperlen in verschiedenen Epochen. Besprochen werden die Bronzezeit, die verschiedenen Abschnitte der vorrömischen Eisenzeit (Hallstatt, Latène) und natürlich die Glasperlen der Wikinger.
Unter der Rubkrik Glasperlen der Wikinger werden die Funde dann nach den verschiedenen Regionen (z.B. Haithabu, Ribe, Birka) vorgestellt.
Wer sich für Glasperlen, deren Herstellung und historische Dimension interessiert, wird hier auf jeden Fall viele gut verständlich dargestellte Informationen finden. Außerdem gibt es zu vielen Themen auch entsprechend informative und schöne Bilder zu sehen.
Und auch am Brettchenweben Interessierte hier auf ihre Kosten kommen.

Schaut doch mal rein unter:

Kjersti Martinsdottir

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.Buchbesprechung:Mit.Pflanzen.färben.

Jentschura, Eva. Mit Pflanzen färben ganz natürlich. Verlag Freies Geistesleben: Stuttgart, 2010. (96 Seiten)

Um mein neues Färbehobby ein bißchen auszuweiten, habe ich mir vor ein paar Wochen ein Buch zum Thema Wolle und Seide färben bestellt. Nachdem ich das Rezept zum Färben mit Walnüssen ausprobiert habe, möchte ich das Buch hier kurz vorstellen.

Zur Autorin:
Eva Jentschura war lange Zeit an der Freien Waldorfschule Kassel angestellt und hat dort als Handarbeitslehrerin viele Jahre in Zusammenarbeit mit anderen Lehrerinnen die gesamte Wolle für den Unterricht mit Pflanzenfarben selbst gefärbt.

Zum Buch:
Die erste Auflage dieses Buches erschien 1990 unter dem Titel “Pflanzenfärben ohne Gift”. Es handelt sich hier um eine komplett überarbeitete und aktualisierte Auflage aus dem Jahr 2010.

Inhalt:
Wie der Titel andeutet, geht es vor allem um das giftfreie Färben mit Pflanzen. Die verwendeten Fasern sind Wolle und Seide. Das Mittel der Wahl zur Beize ist Alaun.
Einzige Ausnahme bildet das Rezept zum Färben mit Indigo, für das entsprechende giftige Substanzen eingesetzt werden. Ein Färberezept mit Urin gibt es leider nicht.

Das Buch gliedert sich recht übersichtlich in die Hauptkapitel:

  1. Einleitung
  2. Geschichte des Färbens
  3. Der Prozess des Färbens
  4. Farbliste
  5. Färberezepte
  6. Färben mit Kindern
  7. Puppenhaare färben
  8. Das Färben von Seide

Besonders gut gefallen hat mir, daß zunächst der allgemeine Ablauf des Färbens in Kapitel 3 erklärt wird inklusive Grundlagen wie der Vorbereitung und den nötigen Materialien bis hin zum Beizvorgang und dem Färbevorgang an sich sowie dem Entwickeln von Farben (z.B. Gelb zu Grün).
Die Farbliste gibt im Anschluß einen Überblick darüber, mit welchen Pflanzen sich welche Farben erzielen lassen.
Dann folgen die eigentlichen Rezepte. Dabei sind die Kapitel nach den benötigten Pflanzenteilen sortiert, was mir sehr gut gefallen hat.

– Färben mit Blüten
– Färben mit ganzen Pflanzen
– Färben mit Wurzeln
– Färben mit Holz
– Färben mit Rinden
– Färben mit Blättern
– Färben mit anderen Pflanzenteilen (z.B. Flechten)

Im Anschluß gibt es außerdem wertvolle Hinweise zum Überfärben und wie man mit dieser Technik zusätzliche Farben erzielen kann.
Dem Färben mit Indigo ist dann ein eigenes detailliertes Kapitel gewidmet.

Insgesamt finde ich das Buch und die Rezepte darin sehr gut und auch leicht verständlich. Die Anleitungen sind detailliert und für Anfänger daher prima geeignet. Es gibt viele hilfreiche Bilder der Pflanzen und auch von gefärbter Wolle, die das Färbematerialsammeln erleichtern und eine gute Vorstellung des ungefähr zu erwartenden Ergebnisses vermitteln.
Im hinteren Teil des Buches sind außerdem zwei Bezugsquellen für Färbedrogen angegeben. Eine davon habe ich durch Zufall selbst schon einmal probiert, und die Qualität des Krapps war wirklich sehr gut.

Auf die Kapitel 6. und 8. hätte ich allerdings auch verzichten können. Dafür hätte ich mir mehr zum Thema Seide färben gewünscht. Eine einzige Seite mit kurzen Hinweisen zur Abänderung und Anpassng der Rezepte finde ich doch etwas dürftig.
Außerdem merkt man einigen der hinteren Kapitel und auch der Einleitung deutlich den Einfluß der Waldorfpädagogik an. Mein Fall ist es nicht, es hat mich aber auch nicht übermäßig gestört. In der Hauptsache haben mich die Rezepte intersseiert, denen man die große Erfahrung der Autorin anmerkt.

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.Färben.mit.Walnussschalen.

Vor ein paar Tagen habe ich zum ersten mal Wolle mit Walnussschalen braun gefärbt.
Dazu habe ich zunächst die frisch vom Baum gefallenen grünen Schalen gesammelt. (Das sind die, in denen sich die eigentliche Walnuss befindet.)
Die Schalen färben sehr stark auch schon beim Aufsammeln, da die braune Farbe durch Oxidation an der Luft entsteht. Man sollte also ggf. dabei Handschuhe tragen. Die Farbe sollte außredem nicht an die Kleidung gelangen!
Wenn man beim ersten Sammeln nicht genug Schalen findet, kann man die erste Portion entweder bereits in Wasser einlegen oder auch einfach einfrieren.
Lagert man die Schalen an der Luft werden sie schnell braun und färben nicht mehr so gut.

Einen Tag bevor es mit dem Färben losgeht, werden die Schalen (unaufgetaut) in Wasser eingelegt. Für 100g Wolle habe ich 500g grüne Walnussschalen verwendet.
Die Schalen können, nachdem Sie gewässert wurden, im Farbsud ca. 1 Stunde leicht geköchelt werden.
Ich habe dann die Schalen aus dem Sud entfernt und die bereits feuchte Wolle dazu gegeben.
Eine vorherige Beize der Wolle mit Alaun ist nicht nötig, da die Walnussschalen schon Gerbstoffe wie Tannine enthalten, die das direkt im Färbevorgang erledigen.
Die Wolle sollte dann etwa eine Stunde im Farbsud köcheln.
Danach die Wolle entnehmen und vorsichtig unter lauwarmem Wasser gut ausspülen bis sich das Spülwasser nicht mehr verfärbt.

Den Farbsud kann man für einen zweiten Zug Wolle (100g) weiterverwenden. Entweder direkt im Anschluß oder auch einen Tag später. Dieser wird dann allerdings etwas heller.

Hier sind die Ergebnisse.

Erster Zug:

walnuss_zug1

Zweiter Zug:

walnuss_zug2

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.Lamawolle.verarbeiten.

Aus dem Zoo hatte ich schon vor einigen Monaten etwas Lama-Rohwolle bekommen. Die habe ich nun endlich verarbeitet und kann hier die Ergebnisse präsentieren.

Ich habe zuerst die Rohwolle gewaschen, auch wenn das bei Lama nicht zwingend nötig ist. Ich fand aber den Geruch der ungewaschenen Wolle nicht so angenehm. Daher habe ich die Rohwolle in lauwarmem Wasser mit einem ganz winzigen Schuss Wollwaschmittel eingelegt. Nach 24 Stunden habe ich das Wasser dann gewechselt und die Wolle ca. 1 Tag in klarem, lauwarmem Wasser liegen lassen.
Da die Lamawolle sehr wenig Lanolin enthält verglichen mit Schafswolle, sollte man auf stark entfettende Mittel beim Waschen verzichten.
Nach dem Einweichen habe ich die Lamawolle vorsichtig ausgedrückt und auf dem Wäscheständer trocknen lassen.

Die trockene Wolle kann dann z.B. mit Handkarden kardiert werden. Beim Kardieren habe ich allzu spröde Deckhaare versucht auszusortieren.

Lama_kardieren

Ist die Wolle kardiert, kann sie mit der Handspindel zu Dochtwolle weiterverarbeitet werden.
Dabei habe ich einige Unterschiede zur Schafswolle festgestellt. Die Lamawolle fällt viel lockerer und verfilzt nicht so leicht. Deshalb den Faden eher kurz gehalten beim Ausziehen, sonst reißt er sehr leicht.
Im Vergleich zur Schafswolle, ließ sich die Lamawolle meinem Empfinden nach viel einfacher auch als Anfänger relativ gleichmäßig und dünn spinnen.
Nachdem die gesamte Rohwolle versponnen war, habe ich die Spindel mit der Wolle einen Tag ruhen lassen.

Dann kann die Spindel abgewickelt werden. Ich habe die Wolle in zwei möglichst gleichgroße Knäule gewickelt, deren Anfang in der Mitte startet. (How to)

Im nächsten Schritt habe ich die Wolle mit der Spindel verzwirnt. Wie das geht könnt ihr auf Chantimanous Vlog sehen:

Verzwirnen mit der Hanspindel

Das verzwirnte Garn kann jetzt gehaspelt werden. Da ich keine Kreuzhaspel oder ähnliches Werkzeug habe, mußte ich mir anders behelfen. Alles was man braucht ist ein Stuhl mit gerader Rückenlehne und eine Kakteenspritze.
Das Garn wird gleichmäßig fest um die Rückenlehne des Stuhls gewickelt und dann verknotet. Danach wird das Ganze mit Wasser besprüht und muß nun trocknen. Eine detaillierte Anleitung könnt ihr hier sehen:

Haspeln

Das gehaspelte Garn sah dann so aus:

Lama01

 Lama02

Dem trockenen Strang Wolle gönnt man danach ein Entspannungsbad. Dazu wird die Wolle in einen Topf mit kaltem Wasser gegeben. Der Topf mit Wolle wird nun auf dem Herd langsam erhitzt. Die Wolle muß nicht kochen, nur heiß werden. Dann nimmt man den Topf vom Herd und läßt das Wasser mit der Wolle komplett abkühlen.
Anschließend wird die Wolle leicht ausgewrungen und dann zum Trocknen gelegt
Nach dem Trocknen kann sie zum Knäuel gewickelt werden:

Lama03

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Links.aus.dem.September.Kurz.und.Knapp.

Meine Wikinger Links im September – 

Norwegen

Neue Theorien zum Thema Begräbnisopfer von Sklaven zur Wikingerzeit basierend auf aktuellen Grabfunden aus Norwegen.

„Odd tale of headless Norse men: Slaves buried with masters“
(USA Today, 19. Septemember 2013)

Northern Ireland

Mann findet bei der Feldarbeit silbernen Armring der Wikingerzeit.

„’Bull ring’ was silver Viking ring treasure”
(Archeology Newsnetwork, 11. September 2013)

Sweden

Artikel zu den aktuellen Ausgrabungen in Gamla Uppsala 2013. Außerdem Blogeinträge zu den Ausgrabungenseit 2011. Desweiteren gibt es die Ausgrabungsberichte aus Gamly Uppsala seit 2009 als pdfs zum Download. (Sprachen: Englisch/Schwedisch)

„Excavations in Gamla Uppsala (Offerlunden) Preliminary Results”
(Archeaology Blog Gamla Uppsala, August/September 2013)

Allgemeines

Artikel und Videos zum Thema Bestattungsriten als Erzählmuster in der Wikinerzeit. Mit drei Videos von Guest Lectures aus dem Jahr 2012 zum Thema “The Viking Mind”, gehalten von Prof. Neil Price an der Cornell University, Ithaca.

„Death, Narrative and Understanding the Viking Mind“
(HeritageDaily, 14. Januar 2013)

Jedes Video hat eine Dauer von ca. 1:20 Stunden und enthält die Lecture sowie Antworten auf Fragen aus dem Publikum. Unbedingt empfehlenswert! :)

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